Kategorie: Großraum Braunschweig

  • Mehr digitale Unterstützung für den Tourismus in der Region

    Die FDP-Fraktion Im Regionalverband Großraum Braunschweig fordert eine Unterstützung des Tourismus bei der Digitalisierung. 

    Die Stadt Minden hat schon vor einiger Zeit die erste digitale Stadtführung basierend auf Beacons (digitale Punkte) eingeführt. Der Römer-Lippe-Radweg in Nordrheinwestfalen basiert ebenfalls auf dieser Technik und bietet zudem viele touristische Informationen für diesen Radweg in einem Internet-Portal. Die Region zwischen Harz und Heide scheint dem hingegen einen immensen Nachholdarf an digitalen Werkzeugen im Tourismus zu haben.

    Ingo Schramm, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Regionalverband befürchtet: „Wenn wir jetzt nicht damit beginnen, in der Region eine gemeinsame digitale Infrastruktur für unsere touristischen Fahrrad-und Wanderwege aufzubauen, verpassen wir den Anschluss an andere Regionen.“  

    Die FDP-Fraktion fordert daher in einer Anfrage an den Regionalverband, dem Vorbild der Römer-Lippe-Route zu folgen und modellhaft für die Region einen digitalen Radweg zu schaffen. Dafür sollen Fördergelder eingeworben werben, um zwischen Harz und Heide auch eine touristisch attraktive Region zu bleiben.

    Der Radtourismus ist ein wichtiger Bestandteil eines modernen Tourismuskonzeptes. „Sowohl für die vielen umweltbewussten Besucher, die in unserer Region Urlaub mit dem Fahrrad machen als auch für Fahrradausflüge der Bewohner der Region wäre der Ausbau der digitalen Radinfrastruktur eine großartige Sache“, so Schramm.

  • Frischer Wind für Fußgängerzonen

    Die FDP Fraktion im Regionalverband Großraum Braunschweig stellt zur nächsten Sitzung des Regionalverbandes Fragen bezüglich der Struktur der Fußgängerzonen und hofft, Antworten zu der strukturellen Veränderung der Fußgängerzonen in den letzten 10 Jahren zu erhalten.

    Der Regionalverband kartiert regelmäßig den Einzelhandel. Die Fußgängerzonen im Bereich des Großraums Braunschweig sind in den letzten Jahren stark durch Veränderungen geprägt. Dies liegt an dem veränderten Einkaufsverhalten der Menschen, die mehr im Internet bestellen. Große Kaufhäuser haben vermutlich keine Zukunft mehr und schließen. Die Corana-Krise scheint als Beschleuniger dieser Entwicklungen zu wirken.

    Der FDP-Fraktionsvorsitzende Ingo Schramm sagt: „Wir wollen wissen ob es einen Wandel vom Handel zum Schauraum und zur Gastronomie gibt. Die Bestandsaufnahme ist wichtig, um Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Hier können wir in der Region sicher voneinander lernen.“

    Die Stadt Gifhorn hat gerade die reine Fußgängerzone aufgehoben und für Fahrradfahrer geöffnet. Hierzu Schramm: „Am Beispiel Gifhorn sieht man, dass die Fußgängerzonen sich verändern werden. In der Coronazeit ist es wichtig, den Händlern in der Fußgängerzone beim Überleben zu helfen. Doch danach muss mit kühlem Kopf überlegt werden, wie die Innenstädte bespielt werden. Vielleicht finden sich auch Flächen, in denen ganz andere Nutzungen vorstellbar sind, zum Beispiel für Schulen und Freizeitangebote.“

    Pressemitteilung der FDP Fraktion im Regionalverband Großraum Braunschweig vom 22.03.2021

  • Corona-Bonusmonat für den ÖPNV

    Die FDP-Fraktion im Regionalverband Großraum Braunschweig wird in der nächsten Verbandsversammlung den Antrag stellen, den ÖPNV-Abo-Kunden im Bereich des Großraum Braunschweig bei der nächsten Aboverlängerung eine Laufzeit von 13 statt 12 Monaten zu gewähren. Der Fraktionsvorsitzende der FDP, Ingo Schramm, sagt dazu: „Die Abo-Kunden sind ein finanzielles Rückgrat des ÖPNV in der Region. Wer dem ÖPNV auch während des eingeschränkten Corona-Betriebes die Treue hält, soll dafür auch einen Bonus erhalten.“ Die Verkehrsbetriebe hatten auf die Krise mit der Ausdünnung der Fahrpläne reagiert. Die Beförderungszahlen sind gesunken.

    Schramm weiter: „Der FDP-Fraktion ist sehr bewusst, dass die Forderung nach einem Corona-Bonus-Monat teuer ist, aber noch teurer wäre es, ÖPNV-Abo-Kunden zu verlieren. Wir wollen ganz klar mit dieser Aktion ein Signal setzen, dass sich Treue zum ÖPNV auszahlt.“ Nach dem Willen der FDP soll die Aktion im August starten und ein Jahr gelten.

  • Nachhilfe für den Regionalverband bei Leichter Sprache

    Für den Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) ist Leichte Sprache zurzeit noch schwere Sprache. Laut Antwort des Verbandsvorsitzenden Hennig Brandes in der heutigen Verbandsversammlung auf eine Nachfrage der FDP wird sich der RGB erst im nächsten Jahr mit dem Thema beschäftigen.

    Nach § 11 Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) sind öffentliche Institutionen dazu angehalten, Informationen vermehrt in Leichter Sprache zur Verfügung zu stellen. Bundesbehörden haben dies schon umgesetzt.

    Die FDP im RGB würde eine zügige Verbesserung der Barrierefreiheit im Kontakt mit den Nutzern des ÖPNV begrüßen. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Ingo Schramm hat einen Tipp für die Verbandsführung: „Da die Verbandverwaltung erklärt, sich bis jetzt noch nicht beim Beratungsbüro der Lebenshilfe für Leichte Sprache informiert zu haben, empfehle ich, ein paar Stunden Nachhilfe in Leichter Sprache nehmen. Dann kommt die gute Arbeit der Verwaltung auch verständlicher bei den Menschen an.“

  • Den Möbelmarkt in Salzgitter überdenken

    Die FDP im Regionalverband Großraum Braunschweig fordert, den Bau eines Möbelmarktzentrums auf der Schäferwiese in Salzgitter-Thiede zu überdenken.

    Salzgitter ist planerisch mit Möbelmärkten unterversorgt und hat in diesem Segment ein Recht auf Entwicklung, das bestreitet die FDP nicht. Der Vorsitzende der FDP-Großraumfraktion, Ingo Schramm, stellt fest: „ Sinnhaft wäre es, das Möbelhaus zwischen Bad und Lebenstedt zu platzieren, hier leben die Menschen.“

    Der Markt soll auf insgesamt über 30.000 Quadratmetern neben dem Möbelsortiment auch sogenannte zentrenrelevante Produkte wie Bilder, Bettwäsche und Dekoartikel anbieten. „Da kann der kleine regionale Einzelhandel auf der Strecke bleiben“, sagt Schramm.

    In Bayreuth wurde vor kurzem der gleiche Betreiber in seiner Verkaufsfläche beschränkt. „Die FDP will einen fairen Wettbewerb, in dem den Verbrauchern eine ausgewogene Vielzahl von Anbietern zur Verfügung steht. Der Vorlage zum Sonderstandort Salzgitter-Thiede im Regionalen Einzelhandelskonzept werden wir in dieser Form nicht zustimmen.“ Schramm bittet alle Beteiligten sich nochmals an einen Tisch zu setzen und Konzept und Standort zu überdenken.

  • Bäume statt Beton

    Im Bezirksrat Östliches Ringgebiet soll über die sogenannten City Trees beraten werden, das sind mit Moos begrünte Betonwände. FDP Bezirksrat Ingo Schramm findet die Aufstellung falsch: „Wir sollten lieber das Geld nehmen, um echte Bäume zu pflanzen.“ Es soll ein Modellversuch mit bemoosten Betonwänden in der Hans-Sommer Straße gemacht werden, die Anschaffungskosten für eine Wand betragen 40.000 Euro. Diesen Versuch findet Schramm überflüssig: „ In Essen scheint gerade ein Modellversuch zu scheitern, weil das Moos braun wird und in Tübingen und Lörrach werden die Wände wieder abgebaut.“ In einigen Städten wird mit Mooswänden weiter experimentiert. Ingo Schramm sieht die Betonwände skeptisch: „Die Hersteller versprechen geringen Pflegeaufwand und am Ende bleibt eine braune Wand wie zum Beispiel in Castop Rauxel, vertrauen wir in Braunschweig auf die Natur und pflanzen für das Geld neue Bäume, denn von der Betonwand profitiert am Ende nur der Hersteller.“

  • Die Region wird Bürgeernaher

    Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Großraum Braunschweig (RGB) hat sich in der letzten Sitzung eine neue Geschäftsordnung gegeben. Nun ist es jedem Einwohner möglich, bei den Sitzungen der Verbandsversammlung Fragen zu stellen, wie in den Räten und Kreistagen der Region.

    Der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Ingo Schramm, sagt dazu: „Wir sind auf dem Weg zu einer guten und bürgernahen Region. Es zeigt sich, dass die FDP auch im Landtag richtig gehandelt hat und dem RGB-Gesetz zugestimmt hat. So bekommen wir mehr Zugverbindungen und E-Radschnellwege und insgesamt einen bürgernahen Regionalverband, im Vergleich zu dem vorherigen, abgehobenen ZGB.“ Schramm hatte bereits im Jahr 2014 angeregt, eine Bürgersprechstunde einzuführen.