Schlagwort: Wohnunsbau

  • Statement zur Halbjahresbilanz des sozialen Wohnungsbaus in Niedersachsen

    Zur am Mittwoch vorgestellten Halbjahresbilanz der Förderung des sozialen Wohnungsbaues merkt die wohnungsbaupolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Susanne Schütz an:

    „Es gibt in Niedersachsen zu wenige bezahlbare Wohnungen. Sozialer Wohnungsbau ist deshalb dringend notwendig. Dass Problem, dass in den kommenden Jahren sehr viele Wohnungen aus der Sozialbindung fallen, war abzusehen. Die Landesregierung hätte hier viel früher gegensteuern müssen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass viele Menschen, die kein Anrecht mehr auf geförderten Wohnungsbau haben, kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden. Unsere Lösung hierfür basiert nicht auf Verboten oder Enteignungen. Für mehr bezahlbare Wohnungen brauchen wir dringend mehr Bauland, das klug vergeben werden muss. Bauen muss günstiger und überflüssige Bürokratie muss abgeschafft werden, damit neue Wohnungen geschaffen werden können.“

  • Statement zur Wohnungsbau-Studie des IVW KölnStatement

    Zur heute vorgestellten Studie des IVW Köln zum Wohnungsbau-Bedarf in den großen deutschen Städten erklärt die wohnungsbaupolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Susanne Schütz: 

    „Das Urteil des Instituts der deutschen Wirtschaft ist eindeutig: in Deutschland werden viel zu wenige Wohnungen gebaut. Wenn in einigen Städten nur zu einem Drittel der Bedarf an Neubauten gedeckt wird, ist das ein vernichtendes Urteil für die Wohnungsbaupolitik in unserem Land. Gerade in Großstädten, die auch durch neue Studierende und Familienzuzüge weiter wachsen, müssen Land und Kommunen mehr tun. Wir Freie Demokraten sehen uns in unserem Urteil bestätigt. Gegen Wohnungsmangel hilft nur: bauen, bauen, bauen. Es braucht neues Bauland, damit mehr Wohnungen gebaut werden können. Wir müssen Bürokratie abbauen, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Und es müssen Aufstockungen und Dachaufbauten erleichtert werden. Damit Menschen von den Großstädten aufs Land ziehen, wo wir zum Teil sogar ein Überangebot an Wohnraum haben, braucht es unter anderem ganz dringend eine bessere Anbindung durch den ÖPNV und einen schnellen Ausbau der digitalen Infrastruktur.“

  • Die Vorschläge liegen auf dem Tisch – Ankündigungsminister Lies muss endlich handeln

    Zu dem heute durch die Landesregierung vorgelegten Wohnungsmarktbericht erklärt die wohnungsbaupolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Susanne Schütz:

    „Die Erkenntnis, dass in Ballungsgebieten bezahlbarerer Wohnraum fehlt, ist ein weiteres Mal untermauert worden. Feststellungen und Ankündigungen haben wir genug, es muss jetzt gehandelt werden!

    Sich damit zu beschäftigen, wie man das Wohnen auf dem Land attraktiver machen kann, ist allerdings überfällig – dazu gehören nicht nur der Nahverkehr und leistungsfähiges Internet. Wir brauchen darauf aufbauend einen Entwurf des künftigen Smart Village – mit anderen Vorzügen als die Smart City, von der alle reden.

    Bauen muss erleichtert werden – dazu liegen gute Vorschläge auf dem Tisch, die vom Bündnis für bezahlbares Wohnen erarbeitet wurden.

    Stattdessen spricht jetzt auch die neue Bundesjustizministerin Lamprecht von Enteignungen. Effizienter kann man Bauen nicht verhindern, als bei den Menschen die Angst zu schüren, dass ihr in Wohnungen angelegtes Geld gefährdet sein könnte. Für eine Justizministerin ist dies eine abenteuerliche Einstellung zum Schutz privaten Eigentums.

    Wenn in Niedersachsen Fördergelder in den Wohnungsbau fließen, dürfen sie nicht unkontrolliert irgendwo versickern. Der Landesrechnungshof hat das zuletzt massiv bemängelt. Geförderte Wohnungen müssen in der Zahl und Qualität, wie sie bezuschusst wurden, den Menschen auch zur Verfügung stehen.“

    Hintergrund: Bauminister Lies hat am heutigen Tag den im Auftrag des Landes von der NBank erstellten Wohnungsmarktbericht 2018/2019 vorgestellt.